Liebe Besucherin, lieber Besucher,

herzlich willkommen auf unserer Homepage.

Die Amanaschule ist eine einzügige Grundschule. Sie ist mehr als 100 Jahre alt und steht mitten im Dorf – wo sie meiner Meinung nach auch hingehört. Die Schulgemeinde nimmt rege am Dorfleben teil und wird als wichtiger Teil des Dorfes gesehen.

Die Gemeinde unterstützt die Schule mit dem Umbau bzw. der Renovierung des alten Feuerwehrhauses. Im Rahmen der Dorferneuerung entsteht hier ein Kultur- und Sozialzentrum in unmittelbarer Nähe der Schule. Die Einweihung soll noch bis Ende 2019 erfolgen. Wir freuen uns, dass im Zuge dieses Umbaus endlich eine neue Toilettenanlage gebaut wird, denn das war ein Anliegen, das den Aumenauern sehr lange unter den Nägeln brannte.

Außerdem ist die Jugendpflegerin der Gemeinde Villmar, Cornelia Döring, zwei Tage in der Woche im Rahmen der Schulsozialarbeit bei uns im Einsatz. (siehe  Schulsozialarbeit)

Eine enge Zusammenarbeit mit der ortsansässigen Kindertagesstätte „Kleine Raupe“ als Tandem im Rahmen des „Hessischen Bildungs- und Erziehungsplanes 0-10 Jahre“ erleichtert den Kindern den Übergang in die Grundschule.

Eine Förderschullehrerin vom Beratungs- und Förderzentrum der Windhofschule Weilburg unterstützt uns bei der Arbeit mit Inklusions- und Förderkindern.

Einer unserer Schwerpunkte ist die Musik, deshalb haben wir seit einiger Zeit einen Schulchor, der von unseren beiden engagierten Musiklehrerinnen ins Leben gerufen wurde und schon erfolgreiche Auftritte absolviert hat.

Seit Herbst 2016 gibt es an unserer Schule eine Ganztagsbetreuung (Profil 1) an drei Tagen in der Woche. Ausführlichere Informationen sind in der Rubrik "Ganztag" zu finden.

Ganz aktuell haben wir im März 2019 Unterstützung durch eine Ubus – Kraft bekommen. Sie ist einmal in der Woche vor Ort und arbeitet in enger Absprache mit der Schulsozialarbeiterin an abgestimmten Projekten.

In unserer Schule herrscht eine familiäre Atmosphäre. Alle Lehrerinnen kennen alle Schülerinnen und Schüler mit Eltern und umgekehrt. Ein sehr aktiver Förderverein unterstützt die Schule finanziell und ideell. Ein Großteil der Eltern ist jederzeit zur Mitarbeit bereit. Es ist ein freundliches Miteinander an unserer Schule, sodass jeder – egal ob Kinder, Eltern oder Lehrerinnen- gerne in die Schule geht.

Das alte Schulgebäude strahlt natürlich eine besondere Atmosphäre aus, die unsere Kinder lieben und in die sie immer wieder gerne zurückkehren, auch wenn sie schon längst dem Grundschulalter entwachsen sind.

Falls Sie sich für die Herkunft unseres Schulnamens interessieren, können Sie sich umfassend in unserer Schulchronik informieren, die Sie in der Rubrik "Downloads" finden.

Schauen Sie sich um. Wenn es Ihnen gefallen hat, lassen Sie es uns wissen, aber auch für Verbesserungsvorschläge haben wir stets ein offenes Ohr.

Herzlichst

Ellen Keßler-Schulz , Rektorin

 

 

Woher kommt der Name „Amanaschule“?

Auszug aus der Festschrift zur 1200-Jahr-Feier von Aumenau
verfasst von A. Kuhnigk

Amana = Aumenau und seine Bedeutung

…wenden wir uns noch einmal zur Frage nach der Bedeutung des Wortes Amana. Am leichtesten ist hier einmal die Erklärung für den, der nicht lateinisch kann, der nicht weiß, welche Silbe im Lateinischen betont wird, dann wird er, zumal wenn er selbst aus Aumenau stammt und des dort gesprochenen Dialektes mächtig ist, sofort das Richtige treffen und beim Ablesen des Wortes den Hauptsprechton auf die erste Silbe, das erste „a“, legen.

Auch unsere Nachbarn in Arfurt, Villmar usw. pflegen noch bis heute statt Aumenau – „Amena“ zu sagen. Nichts anderes hat der Schreiber der Urkunde getan, er hat den Wortklang in Buchstaben festgehalten und ein altfränkisches Wort uns überliefert, das keineswegs durch eine Endsilbe „a“ von ihm latinisiert worden ist. Dank den Fortschritten, die die deutsche Sprachwissenschaft in den letzten Jahrzehnten gemacht hat, vermögen wir die 3 Silben von A/man/a, die jede für sich in der althochdeutschen Sprache (8. bis 11. Jh.) ein selbständiges Wort darstellen, ins Neuhochdeutsche sinngemäß zu übertragen. Das „a“ der ersten und letzten Silbe ist ein gleiches Wort „a, ah, aha“ und heißt in allen 3 Schreibweisen zunächst soviel wie fließendes Wasser, dann wasserreiches Wiesenland. Zwei Beispiele für „a“ = Wasser sind die „a“ in den Namen des Flusses „Fuld-a“ und des Ortes „A-hausen“ an der Lahn. Die Gesetze des Lautwandels erlaubten zunächst dem End-a den Wechsel zu „ouwe“ im Mittelhochdeutschen und –au (die Aue) in der Sprache unserer Zeit. Beim Anfangs-a vollzieht sich dieser Wandel wegen der folgenden Silbe „man“ auf Umwegen über eine Verdumpfung im Mittelhochdeutschen also „o-„ oder gar „u-„ zum gleichen Ziel. Das –man- der Mittelsilbe, in der Mehrzahl zu –men- oder gar –min- umgelautet, meint schlicht unser Wort der „Mann“, Mehrzahl: Männer. So heißt also Amana (8. Jh.), Humenowe (12. Jh.), Umenouwe (13. Jh.), Amenauwe (14. Jh.) und seit 1717 Aumenau immer dasselbe und nichts weiter als das „Wiesenland der Leute am Fluß“. Wir hielten diese unbeholfene Lektion für nützlich, um jenes Au-, Auweh-Geschrei dort zum Verstummen zu bringen, wo es die Aumenauer immer noch verspottet und ihnen die schöne Bedeutung ihres Ortsnamens verdunkelt.

 

 

Amanaschule Aumenau - kurzgefasst

Unsere Grundschule besteht aus vier Klassen, die jeweils von einer Klassenlehrerin geführt werden. Zusätzlich stehen drei Fachlehrerinnen und eine Förderschullehrerin (stundenweise) zur Verfügung. Die Jugendpflegerin der Gemeinde Villmar, Cornelia Döring, ist eng in unsere Arbeit eingebunden und unterstützt uns im Rahmen ihrer Möglichkeiten.

Die Grundschule ist morgens ab 7.30 Uhr geöffnet, so dass die Schüler bereits zu diesem Zeitpunkt Zutritt zu ihren Klassenräumen haben. Für Schüler, die eine dauerhafte Betreuung... (weiterlesen als PDF)

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Letzte Änderung: 09.12.2019
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